Fuerteventura – Ankunft auf der Kanarischen Insel

4.00 morgens und die Nacht war vorbei. Meine 2 Jungs waren sehr schnell zur Abreise bereit – vor allem der kleine Florian fieberte voller Erwartung auf seine erste Flugreise.

4.36 Uhr startete der Shuttle-Bus (fährt alle 20 Minuten) direkt vor dem Novotel und brachte uns in 10 Minuten zu unserem Terminal. Nach etwas Suchen hatten wir auch gleich den Check-in Schalter von Tuifly im Terminal 1 – Bereich Z – gefunden. Wie ein Wunder waren wir die einzigen und konnten ohne Warten unser Gepäck aufgeben. Danach frühstückten wir ein wenig und waren dann pünktlich um 7.20 Uhr nach Fuerteventura gestartet.

FuerteventuraDer Flug war angenehm und das Bordpersonal war freundlich. Unser Florian saß anfangs mit großen Augen in seinem Sitz, aber mit zunehmender Flugdauer siegte doch die lange Weile. Trotzdem, es war ein aufregendes Erlebnis für ihn – sein erster Flug!

Am Zielflughafen auf der Insel ging es dann erst zum Ltur-Schalter, dort wurden wir zum richtigen Bus verwiesen, der uns Touristen zu den gebuchten Unterkünften brachte.
Nach ca. 90 Kilometer und 1,5 Stunden Fahrt waren wir in unserem SBH-Jandia Resort im Süden von Fuerteventura abgesetzt worden.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Die Fahrt in den Süden der Insel Fuerteventura

Es verlief alles sehr reibungslos und auch die Fahrt mit dem Bus war in Ordnung. Dadurch, dass unser Hotel ziemlich weit im Süden von Fuerteventura lag und wir als vorletzte Gruppe abgesetzt wurden, konnten wir sehen, wo die anderen Hotels waren – und so manches mal waren wir froh, dass wir nicht irgendwo mittendrin abgesetzt wurden.
Die Fahrt vom Flughafen weg hatte ziemlich trostlos gegonnen. In der Gegend um Puerto del Rosario war alles nur steinig, kahl und grau. Wir zweifelten schon daran, ob es wirklich schöne Sandstrände auf der Insel geben würde. Erst in der Nähe von Costa Calma atmeten wir so langsam auf als wir den feinen Sandstrand sahen.

 

Sunrise Beach Hotel Jandia Resort auf der Insel Fuerteventura

Auch im Hotel erwartete uns erst Frust und Enttäuschung. Von außen machte das Hotel einen guten Eindruck, allerdings trübte sich unsere Laune etwas als wir dann ins Untergeschoss verfrachtet wurden – ab in die Katakomben. Der Kühlschrank funktionierte nicht, manche Lichter waren kaputt und ein Fernseher stand im Raum, den man nicht wirklich Fernsehgerät nennen konnte. Außerdem ließ sich die Balkontür nicht richtig schließen – und das im Erdgeschoss, nicht weit von der Straße entfernt. Von einer gehobenen Kategorie habe ich eigentlich mehr erwartet. Außerdem war über unseren gesamten Aufenthalt das beheizbare Schwimmbecken nicht beheizt, weshalb man auch niemanden im Becken sah – auch meine Jungs nicht, was meiner Frau und mir etwas die Ruhe und Erholung nahm, die wir uns von diesem Urlaub versprochen hatten.

Autor: Herbert Jeckl

Autor: Herbert Jeckl

Zur Entschuldigung muss man sagen, dass die Belegschaft nach unserer Beschwerde sehr schnell reagierte und die Fehler behob – außer dem Fernseher, der blieb in der Größe eines Tablets. Und die Tür, die sich nur teilweise verschließen ließ.
Überhaupt war das Personal sehr freundlich – vor allem die Belegschaft in der Bar war wirklich auf Zack.
Das Frühstück- und Abendbuffet war reichhaltig und abwechslungsreich, trotzdem würde ich keine Halbpension mehr buchen. Zum ersten mussten die Getränke zum Essen bezahlt werden und an die Klasse der umliegenden Restaurants kam dieses Essen im Hotel nicht heran.

Außerdem war es das Schlimmste für mich, dass ich immer so ein komisches Touristenband an meinem Arm hatte und mit dem auch in der Öffentlichkeit herumlaufen musste – das ist gar nichts für mich.

Wie es weiter ging, lesen Sie im nächsten Artikel.

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Ihr Reisefreund
Herbert Jeckl
http://www.südostasienreisen.com/

 

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